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Axel Teichmann gab sein Weltcup-Debut am 27.Dezember 1998 © getty

Bei der Olympia-Generalprobe in Canmore dreht Teichmann in der Schlussrunde stark auf, eine Biathletin zeigts den Etablierten.

München/Canmore - Axel Teichmann ist nach einer spektakulären Aufholjagd auf Platz fünf bei der Olympia-Generalprobe der Skilangläufer gelandet und hat Medaillenhoffnungen für die Winterspiele geweckt.

Der Ex-Weltmeister lag im kanadischen Canmore nach 15 km nur 22,4 Sekunden hinter dem italienischen Premieren-Sieger Giorgio Di Centa.

Biathletin Miriam Gössner überzeugte mit Platz sieben.

(DATENCENTER: Termine und Ergebnisse)

Schnellste Schlussrunde

"Die Form passt", sagte Teichmann: "Ich freue mich auf Olympia, wo ich mir endlich meinen Medaillentraum erfüllen will."

Der Langsamstarter lieferte die mit Abstand schnellste Schlussrunde ab, nachdem er bei Halbzeit der Strecke mit 42 Sekunden Rückstand noch auf Platz 20 gelegen hatte.(DATENCENTER: Termine und Ergebnisse)

Starke Teamleistung

Das starke deutsche Teamresultat komplettierten Rene Sommerfeldt auf Platz elf, Tobias Angerer als 14. und Tom Reichelt auf Position 18.

Bundestrainer Jochen Behle war auch mit den Frauen zufrieden.

"Ich habe Vollgas gegeben und bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis und meiner Form. Olympia kann kommen", sagte Gössner.

Gössner als Verstärkung

Die 19-Jährige Skijägerin wird in Vancouver eine echte Verstärkung für die Spezialisten sein und kann sich nach ihrer starken Vorstellung auf den Olympiastrecken von 1988 sogar Medaillenhoffnungen machen.

Die Garmischerin lag nach 10 km nur 51,3 Sekunden hinter der schwedischen Siegerin Charlotte Kalla, die vor Gesamtweltcup-Spitzenreiterin Justyna Kowalczyk (Polen) triumphierte.

Gössner verwies Claudia Nystad auf einen ebenfalls guten achten Platz.

Sachenbacher nicht zufrieden

"Das geht absolut in die richtige Richtung. Ich fühle mich extrem wohl hier in Kanada", sagte die Staffel-Olympiasiegerin von 2002.

Evi Sachenbacher-Stehle, die zuletzt mit einem Sieg und Platz zwei beim Weltcup in Russland in die Weltspitze zurückgekehrt war, konnte mit Rang 16 nicht ganz so zufrieden sein.

Steffi Böhler und Jens Filbrich hatten krankheitsbedingt auf die Reise nach Canmore verzichtet und fliegen direkt nach Vancouver.

Bei den Sprint-Rennen am Samstag - dem letzten Härtest vor den Winterspielen - ruhen die Hoffnungen besonders Josef Wenzl.

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