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Tobias Angerer holte bei den Winterspielen in Vancouver die Silbermedaille © imago

Der Olympiazweite muss sich nach tollem Kampf erneut mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Angerer zeigt sich dennoch zufrieden.

Falun - Wieder einen großen Kampf geliefert, wieder nur knapp den Sieg verpasst.

Der Olympiazweite Tobias Angerer musste sich wie bei den Winterspielen in Vancouver auch am vorletzten Tag des Weltcup-Finals der Skilangläufer in Schweden mit einem zweiten Platz zufrieden geben.

Der 32-Jährige kam im Jagdrennen über 15 km in Falun 1,7 Sekunden hinter dem norwegischen Olympiasieger Petter Northug ins Ziel. (DATENCENTER: Der Weltcup)

"Mit dem Platz auf dem Podium bin ich sehr zufrieden"

"Schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Aber ich konnte mal wieder zeigen, was ich drauf habe. Mit dem Platz auf dem Podium bin ich trotzdem sehr zufrieden. Jetzt will ich am Sonntag noch einmal angreifen", sagte Angerer, der seinen zwölften Weltcupsieg gefeiert hätte.

Dritter wurde der Tscheche Lukas Bauer. Im geschlagenen Feld landeten die weiteren deutschen Starter.

Routinier Rene Sommerfeldt aus Oberwiesenthal, der nach dem Weltcup-Finale seine Karriere beenden wird, kam als 18. ins Ziel.

Tom Reichelt ging als 21. aus der Loipe. Der Olympiazweite Axel Teichmann, der am Freitag im Prolog noch auf dem vierten Platz gelandet war, wurde 43.

Sachenbacher-Stehle mit starker Leistung

Zuvor hatte Teamsprint-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle eine starke Leistung gezeigt. Die 29-Jährige belegte im Jagdrennen über 10 km den fünften Platz.

Die Olympiazweite Katrin Zeller kam als 22. ins Ziel, Stefanie Böhler wurde 25.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Ich konnte im ersten Abschnitt mit der Spitzengruppe mithalten, danach ging es allerdings nicht mehr so gut. Bei der Attacke vorne konnte ich nicht mehr mitgehen", sagte Sachenbacher-Stehle.

Norwegerinnen in guter Form

"Trotzdem freut es mich, dass ich den Sprint der Verfolgergruppe gewinnen konnte. Für mich könnte die Saison weitergehen, da ich mich noch sehr gut in Form fühle", ergänzte sie.

In sehr guter Form präsentierten sich die Norwegerinnen, die alle drei Plätze auf dem Podium belegten.

Den Sieg sicherte sich die dreimalige Olympiasiegerin Marit Björgen vor Kristin Störmer Steira und Therese Johaug.

Nystad fehlt krankheitsbedingt

Teamsprint-Olympiasiegerin Claudia Nystad, Nicole Fessel sowie Jens Filbrich waren vor dem letzten Weltcup der Saison erkrankt und fehlten in Schweden.

Im Gesamtweltcup standen Northug und Olympiasiegerin Justyna Kowalczyk (Polen) schon vor dem Weltcup-Finale als Gewinner fest.

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