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Tobias Angerer gewann bereits zwei mal den Gesamtweltcup © getty

Für die Skilängläufer geht es ab Samstag in die neue Saison. Allerdings sind beim Weltcup in Schweden die Betten rar.

Gällivare - Die deutschen Skilangläufer um den WM-Zweiten Tobias Angerer sind vom Verletzungspech verschont geblieben und starten am Samstag in Bestbesetzung in die neue Weltcup-Saison.

Am Donnerstag ist das Team von Bundestrainer Jochen Behle topfit ins schwedische Gällivare gereist.

"Dass Franz Göring ausfällt, war schon bekannt. Ansonsten ist soweit alles in Ordnung. Wir wollen auch gleich um die Podestplätze mitkämpfen", sagte Behle.

Man habe bei den Männern nach den Erfahrungen des letzten Winters die richtigen Schalter umgelegt und das Training etwas besser dosiert.(Deutsche Siege am Polarkreis)

Zwei Rennen zum Auftakt

Die Saison beginnt mit zwei Freistil-Distanzrennen am Samstag (ab 11 Uhr LIVE) und den Staffeln am Sonntag.

Den Frauen um die Olympiazweite Claudia Nystad gibt Behle ein Extra-Lob mit auf den Weg: "Sie scheinen wirklich gut in Form zu sein. Jetzt beginnt das gute Training von Ismo Hämäläinen zu greifen. Es macht Spaß zu sehen, dass die Arbeit im zweiten Jahr Früchte zu tragen scheint."

Neue Impulse für Nystad

Nystad selbst ist vor der Saison ins österreichische Ramsau umgezogen, um ihrem Training neue Impulse zu geben.

"In Ramsau kann man eine Stunde permanent bergauf laufen, wenn man mag", erklärte die 30-Jährige ihren Umzug aus Oberwiesenthal.

In der vergangenen Saison hatte Nystad, die bereits ein Testrennen in dieser Saison gewann , desöfteren Probleme, ihren Konkurrentinnen am Berg zu folgen.

Zu wenig Quartiere

Das soll sich in Gällivare ändern. Der Schnee ist in dem Wintersport-Zentrum 70 Kilometer nördlich des Polarkreises mit zehn Zentimetern zwar rar, doch die Pisten sind optimal präpariert.

Probleme gibt es lediglich mit dem Umfeld in der nordschwedischen Einöde. (Alle Wintersport-News)

"Das ist nicht ganz so optimal gelöst. Es gibt viele Leute, aber nur wenige Quartiere", meinte Behle.

Umzüge notwendig

Im Zelt müsse zwar niemand schlafen, doch einige mussten schon aus ihren bereits bezogenen Unterkünften wieder ausziehen.

Die Auswahl des Deutschen Skiverbandes blieb von dem ungewollten Umzugstrubel allerdings verschont.

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