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Axel Teichmann (r.) rettet im Spurt den Podestplatz © imago

Die deutschen Männer überzeugen beim Staffel-Rennen in Gällivare. Die Frauen verpassen den Sprung nach vorn.

Moskau - Die Männer-Staffel mit Platz drei auf dem Siegerpodest: Die deutschen Skilangläufer sind stark in den WM-Winter gestartet.

"Ich bin im Zielspurt am Rand in den Neuschnee geraten. Schade, sonst wäre wohl noch mehr drin gewesen", sagte Weltmeister Axel Teichmann nach einem furiosen Zielspurt von fünf bis zum Schluss fast gleichauf liegenden Staffeln: "Aber die Form stimmt. Es geht sicher noch weiter nach vorne."

Der Bad Lobensteiner lag am Ende des 4x10-km-Laufes zwar hauchdünn hinter den Schlussläufern aus Norwegen und Schweden, aber vor Tschechien und Russland.

Damit sicherte Teichmann den ersten Podestplatz seit dem 17. Dezember 2006.

Ersten Weltcup-Staffelsieg seit zwei Jahren nur knapp verpasst

Den ersten Weltcup-Staffelsieg seit zwei Jahren (November 2006 in Gällivare) verpasste der 29-Jährige im Verein mit Jens Filbrich (Frankenhain), dem Vortages-Vierten Tom Reichelt (Oberwiesenthal) und Tobias Angerer (Vachendorf) nur um exakt eine Sekunde.

"Das Podest war unser Ziel. Die Männerstaffel hat überzeugt", sagte Bundestrainer Jochen Behle, der am Ende einen "zufriedenstellenden Saisonstart" seiner Mannschaft bilanzierte: "Reichelt und Filbrich haben überzeugt, aber wir haben auch noch Luft nach oben."

Nur Sachenbacher in der Staffel überzeugend

Dagegen war Behle mit des Leistungen der deutschen Damen nicht so einverstanden.

"Platz fünf geht in Ordnung. Das entspricht unserem derzeitigen Leistungsstand", kommentierte Jochen Behle die durchschnittliche Staffel-Vorstellung seiner Vizeweltmeisterinnen.

Einzig Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl/drittbeste Rundenzeit) konnte auf ihrem Teilstück mit den Stärksten mithalten. Deshalb war der erhoffte Podestplatz nicht zu schaffen.

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