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Axel Teichmann schied am Neujahrstag bereits im Viertelfinale aus © getty

Teichmann verpasst im ungeliebten Sprint das Halbfinale. Die Tour hat für den verschnupfter Angerer "einfach keinen Sinn mehr".

Nove Mesto - Knaller an Silvester, Kater an Neujahr: Weltmeister Axel Teichmann erreichte nach seinem Vortagssieg über 15 km Klassik bei der Tour de Ski im ungeliebten Sprint nur Rang 23.

Nach den beiden Etappen im tschechischen Nove Mesto liegt der Thüringer aber als Fünfter 55,9 Sekunden hinter Spitzenreiter Dario Cologna aus der Schweiz und hat noch alle Chancen auf den Gesamtsieg. Dagegen stieg Tobias Angerer wegen einer Erkältung aus.

"Ich wollte ein paar Bonussekunden holen und das ist einigermaßen gelungen. Leider hat es nicht für das Halbfinale gereicht, aber noch ist nichts entschieden", sagte Teichmann.

"Alles nur eine Qual"

Den Sprint-Sieg holte sich der Norweger Petter Northug. Die Entscheidung über den Siegerscheck über 90.000 Euro wird wohl erst auf der letzten Etappe fallen, wenn es den gefüchteten Alpinhang Alpe Cermis hinaufgeht.

Der Rest der deutschen Männer-Riege fällt hinter Teichmann dagegen deutlich ab. Tobias Angerer klagte über Husten und Schnupfen und hat die Tour verlassen. (DATENCENTER: Alles zur Tour de Ski)

An Neujahr trat Angerer noch zum Sprint an, verpasste aber als 41. die Finalläufe. "Es hat einfach keinen Sinn, jetzt wäre alles nur eine Qual", sagte der Premierensieger der Tour konsterniert.

Evi darf auf Top Ten hoffen

Jens Filbrich (Frankenhain) und Tom Reichelt (Oberwiesenthal) waren bei den Sprints ebenfalls zum Zuschauen verdammt.

In der Gesamtwertung ist der Zug auf einen Platz unter den ersten Zehn damit wohl endgültig abgefahren.

Dagegen hat Evi Sachenbacher-Stehle eine Top-10-Platzierung weiter im Visier. Zwar musste sich das 1,61 Meter kleine Energiebündel im Sprint mit Rang 20. begnügen, doch in der Gesamtwertung liegt Sachenbacher-Stehle aussichtsreich auf Platz elf.

Auf nach Val di Fiemme

Prolog-Siegerin Claudia Nystad (Oberwiesenthal), Stefanie Böhler (Ibach) und Katrin Zeller (Oberstdorf) schieden im Sprint ebenfalls im Viertelfinale aus und spielen in der Gesamtwertung keine Rolle mehr.

Die Spitzenposition hat derweil Aino Kaisa Saarinen inne. Die Finnin übernahm das Rote Trikot durch den dritten Platz im Sprint von ihrer Landsfrau Virpi Kuitunen.

Den Sprint gewann die Italienerin Arianna Follis vor der Slowenin Petra Majdic. Am Freitag zieht der Tour-Tross weiter nach Italien. Dort stehen in Val di Fiemme (Massenstart der Frauen, Sa., 12 Uhr ) die letzten beiden Etappen der mit 600.000 Euro dotierten dritten Tour de Ski statt.

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