Nicole Fessel landete auf Platz sieben, Axel Teichmann belegte Platz zwölf: Die deutschen Skilangläufer fahren ohne Podestplatz im Gepäck zu den Olympischen Winterspielen. Fessel verpasste im letzten Rennen vor Vancouver das Finale im Klassik-Sprint hauchdünn im Fotofinish, während Teichmann am Tag nach seinem fünften Platz über 15 km im Halbfinale die Kraft ausging.

"Ich hatte Probleme mit dem Jetlag und auch ein bisschen mit der Höhe. So gesehen ist Platz zwölf super. Ich bin bereit für Olympia", sagte Teichmann. Der Ex-Weltmeister war in der Qualifikation nur auf Platz 21 gelandet, doch dann drehte er im Viertelfinale richtig auf. Bis kurz vor dem Ziel lag er auf dem letzten Platz, doch mit Geschick und Topski schaffte er als Zweiter noch den Sprung ins Halbfinale. Dort war allerdings mit einem letzten Platz Endstation. Die letzte Siegprämie vor Olympia sicherte sich der Schwede Emil Jönsson.

Fessel verpasste um eine Schuhspitze das Finale gegen die Österreicherin Katerina Smutna und war sauer. "Wenn man so knapp am Finale vorbei ist, kann man nicht ganz zufrieden sein. Ich hoffe, es geht bei Olympia besser", sagte die Oberstdorferin nach einer der besten Weltcup-Platzierungen ihrer Karriere.

Der Sieg ging mit Riesenabstand an die souveräne Gesamtweltcup-Spitzenreiterin und Olympia-Favoritin Justyna Kowalczyk aus Polen.

Sprint-Spezialist Josef Wenzl scheiterte im Viertelfinale und belegte Platz 20. Katrin Zeller landete auf Platz 24. Tobias Angerer und Evi Sachenbacher-Stehle hatten als 32. in der Qualifikation jeweils hauchdünn das Viertelfinale verpasst.

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