Der russische Wintersport ist erneut von einem Dopingskandal überschattet worden.

Langläuferin Lilia Stepanowa ist unmittelbar nach dem Gewinn zweier Goldmedaillen bei den nationalen Meisterschaften wegen Manipulation einer Dopingprobe für zwei Jahre gesperrt worden.

Nach Angaben des russischen Cheftrainers Juri Scharkowski habe die 25-Jährige eine andere Athletin gebeten, die Urinprobe für sie abzugeben. "Wir waren alle überrascht, dass Stepanowa zwei Goldmedaillen gewinnen konnte", sagte Scharkowski der russischen Nachrichtenagentur "All Sport".

Man habe Verdacht geschöpft und herausgefunden, dass sich eine andere Person bei der Dopingkontrolle für Stepanowa ausgegeben habe. "Ihr Coach hat bei dieser Vertuschungsaktion auch eine Rolle gespielt", so Scharkowski.

Man werde das Geschehen schon bald aufklären können und nächsten Monat auch über die Rolle des Coaches und die daraus resultierenden Konsequenzen entscheiden.

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