Die russische Skilangläuferin Lilia Stepanowa hatte ihre mittlerweile aberkannten Siege bei den nationalen Meisterschaften ihres Landes offenbar einem speziellen Doping-Cocktail zu verdanken.

Nach Angaben des russischen Verbandspräsidenten Wladimir Loginow wurden in Stepanowas Test unter anderem das Blutdopingmittel Epo und das muskelaufbauende Hormon Nandrolon gefunden. Die Athletin ist für zwei Jahre gesperrt worden.

"Obwohl sie bereits für den Versuch der Manipulation einer Dopingprobe disqualifiziert und gesperrt wurde, haben wir es noch geschafft, einen regelgerechten Test durchzuführen. Dabei fanden sich neben anderen Substanzen auch Nandrolon und Epo", sagte Loginow.

Die 25-jährige Stepanowa soll im Rahmen einer Kontrolle versucht haben, eine andere Athletin zur Abgabe ihres Urins zu überreden. Durch eine ganze Serie positiver Dopingproben hatten zuletzt zahlreiche russische Wintersportler auf sich aufmerksam gemacht.

Die Langlauf-Olympiasieger Julia Tschepalowa und Jewgeni Dementjew wurden ebenso gesperrt wie Natalja Matwejewa und U23-Weltmeisterin Nina Rysina. Zudem wurden die Biathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko sowie Andrej Prokunin und Weronika Timofejewa wegen Dopings aus dem Verkehr gezogen.

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