Die Langlauf-Sprinter aus Deutschland und der Schweiz trainieren künftig gemeinsam.

Darauf einigten sich beide Verbände am Rand des Kongresses des Internationalen Skiverbandes FIS in Antalya.

Geführt wird das Projekt vom bisherigen Sprint-Bundestrainer Tor Arne Hetland.

Der Norweger war Olympiasieger und Weltmeister im Sprint. Hintergrund der außergewöhnlichen Vereinbarung ist die erneute Aufwertung des Sprints im kommenden Weltcup-Kalender.

"Weder die Schweiz noch wir können es uns leisten, diesen inzwischen so wichtigen Bereich im Langlauf zu vernachlässigen", sagte der deutsche Generalsekretär Thomas Pfüller.

Die Kooperation mit dem Schweizer Skiverband wird sich zunächst nur auf den Trainingsbetrieb beschränken.

Mit Beginn der Weltcupsaison sollen die Sprinter der beiden Nationen wieder in ihre jeweiligen Weltcup-Teams integriert werden.

Ziel ist nach den enttäuschenden Leistungen des Sprint-Spezialisten Josef Wenzl bei den Winterspielen der Anschluss an die Weltspitze.

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