Für Langläufer Emil Jönsson hatte der Sprint-Sieg beim Weltcup in Düsseldorf ein unangenehmes Nachspiel.

Weil der Schwede seinen Pass zu Hause vergessen hatte, konnte er nicht wie geplant mit dem Flugzeug zum nächsten Weltcup ins Schweizer Davos reisen.

Stattdessen nahm der 25-Jährige mit einem Platz in einem LKW vorlieb - wo er verborgen vor den Zollbehörden die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz passierte.

"Ich musste zwölf Stunden in einem LKW sitzen und mich vor dem Zoll verstecken. Ich verbarg mich in einem Bett hinter einem Vorhang. Das war lustig", sagte der Weltklasse-Sprinter der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet".

Mittlerweile ist Jönsson in Davos angekommen - und auch seinen Pass hat er wieder. Sein Kollege Anders Södergren hat das Dokument aus dem heimischen Östersund mitgebracht.

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