Das Doping-Gespenst geistert wieder durch die Liope: Der Ausschluss von Vizeweltmeister Maxim Wylegschanin und drei weiteren Skilangläufern wirft einen Schatten auf die Tour de Ski.

FIS-Renndirektor Jürg Capol bestätigte, dass bei allen vier Sportlern zu hohe Blutwerte der Grund für eine fünftägige Schutzsperre waren. "Bei drei der Athleten haben wir schon in der Vergangenheit erhöhte Werte festgestellt. Wenn es dafür genetische Gründe gibt, kann man das eintragen lassen. Das ist bei diesen drei aber nicht der Fall", sagte der Schweizer.

Die vier Fälle sorgen bei den Athleten für Spekulationen. "Wenn so etwas passiert, macht man sich immer seine Gedanken. Mehr sage ich dazu nicht. Das könnte sonst hässlich werden", sagte Doppel-Olympiasieger Petter Northug am Freitag.

Der Norweger hatte kurz vor Weihnachten in La Clusaz überraschend den Schlussspurt gegen Wylegschanin verloren. Für den Russen war es nach sechs Jahren im Weltcup der erste Sieg.

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