Der Tour de Ski der Langläufer stehen im kommenden Winter wohl einige Änderungen ins Haus. "Die Tour ist noch nicht im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert", sagte FIS-Renndirektor Jürg Capol und brachte als Konsequenz ein neues Format ins Gespräch. Denkbar seien sowohl "neue Zielorte" als auch eine Erweiterung auf zehn Etappen.

Unzufrieden war Capol besonders mit dem Tour-Auftakt in Thüringen. "Der Zuschauerzuspruch in Oberhof könnte noch besser sein", sagte der 45-Jährige, der gemeinsam mit Norwegens Ski-Idol Vegard Ullvang als Erfinder der Rennserie gilt. Im Stadion am Grenzadler waren an den ersten beiden Tour-Tagen zahlreiche Plätze leer geblieben.

Da im kommenden Winter weder Olympische Spiele noch eine WM auf dem Programm stehen, hält der Schweizer zudem weitere Etappen für möglich.

"Ich bin noch immer auf der Suche nach dem dritten Tour-Land. Die Schweiz oder Österreich wären optimale Kandidaten. Es geht aber auch auf einer anderen Route. In Tschechien waren wir schon, Polen hat schon mehrfach Interesse signalisiert", sagte Capol.

In diesem Winter machte die Tour auf insgesamt acht Etappen in Oberhof, Oberstdorf, Toblach und Val di Fiemme Station.

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