Sprint-Weltmeisterin Marit Björgen hat ein ganz besonderes Goldgeheimnis: Am Abend vor ihrem Sieg zum Auftakt der nordischen Ski-WM in Oslo hatte sie einen Tiger im Bett.

"Als ich nach dem Training in mein Hotelzimmer zurückkam, saß da ein riesengroßer Stofftiger in meinem Bett. Ich habe einen heftigen Schreck bekommen", sagte die 30-Jährige nach dem Gewinn ihrer fünften Goldmedaille bei einer WM: "Aber er hat seine Wirkung getan: Ich habe mich beim Rennen wie ein Tiger gefühlt."

Das Raubtier war von Björgens Psychologin Brit Tajett-Foxell platziert worden, die die Langläuferin damit an das Erfolgsrezept von Vancouver 2010 erinnern wollte.

In der Vorbereitung auf die Winterspiele in Kanada sollte Björgen sich mit dem Foto eines Tigers motivieren. "Auf der Lauer liegen, plötzlich zuschlagen, Stärke zeigen", beschrieb Bjíörgen die Qualitäten der Wildkatze, die auch in der Loipe zählten. Auch in Vancouver hat das bestens funktioniert: Björgen wurde dort dreimal Olympiasiegerin.

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