Die deutschen Skilangläufer haben zum Abschluss des Weltcups in Übersee eine Podestplatzierung knapp verpasst. Im Skiathlon der Männer musste sich Tobias Angerer als bester Deutscher erst im Zielsprint geschlagen geben und mit Rang vier begnügen.

Der Sieg über 30 km ging an den Franzosen Maurice Manificat vor dem Italiener Roland Clara (+0,7 Sekunden) und dem Norweger Sjur Ríthe (+1,7). Auch Jens Filbrich (+5,0) schaffte als Neunter noch den Sprung unter die Top 10.

Zuvor hatte Katrin Zeller bei den Frauen Rang zwölf belegt, auf Siegerin Justyna Kowalczyk hatte sie im Ziel aber 1:20, 3 Minuten Rückstand. Die Polin sicherte sich über 15 km den Sieg in 42:51,5 Minuten vor Anne Kyllönen (+34,9 Sekunden) aus Finnland und setzte sich an die Spitze im Weltcup. Rang drei ging an Vibeke Skofterud (Norwegen/+35,0).

Der Skiathlon kombiniert beide Laufstile. Zunächst mussten dabei alle Athletinnen 7,5 km im klassischen Stil absolvieren, nach einem Skiwechsel wurden dann die zweiten 7,5 km im Freistil zurückgelegt.

Zeller hatte zur Halbzeit noch auf dem elften Platz gelegen, dort aber bereits mit einem Rückstand von knapp einer Minute nur noch geringe Chancen auf einen vorderen Platz gehabt.