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In Hakuba bester DSV-Springer: Georg Späth © getty

Die deutsche Skisprungmannschaft präsentiert sich in Japan in enttäuschender Verfassung. Eine Legende kündigt ihr Comeback an.

Hakuba - Die deutschen Skispringer sind der Konkurrenz auch auf der sechsten Station des Sommer-Grand-Prix hinterhergeflogen.

Routinier Georg Späth sorgte in Hakuba am Samstag mit Platz zehn immerhin für die beste deutsche Platzierung in der Wettkampfserie, 24 Stunden später sprang der lange verletzte Oberstdorfer allerdings nur auf Platz 21.

Die Tagessiege gingen an den Japaner Noriaki Kasai und den Slowenen Robert Kranjec, ein Großteil der Weltspitze hatte allerdings auf die Reise nach Asien verzichtet.

Ammann weiter Nummer eins

Die Tournee-Wertung führt weiterhin der Schweizer Simon Ammann mit großem Vorsprung an.

Vom fünfköpfigen deutschen Aufgebot schaffte neben Späth lediglich Stephan Hocke (Schmiedefeld) an beiden Tagen den Sprung ins Finale und belegte am Ende jeweils Platz 14.

Das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) wurde in Japan durch Pascal Bodmer (Meßstetten/Plätze 18 und 43), Felix Schoft (Partenkirchen/45) und Tobias Bogner (Berchtesgaden/47 und 38) komplettiert.

Schuster verzichtet auf Schmitt

Bundestrainer Werner Schuster hatte bei den Springen auf der Olympiaschanze von 1998 auf Vizeweltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) und den Großteil seines Olympia-Kaders verzichtet.

Das erste direkte Kräftemessen aller Weltklasse-Skispringer wird es beim Finale des Grand Prix am 3. Oktober in Klingenthal geben.

Dann hat auch Finnlands Springer-Idol Janne Ahonen sein Comeback angekündigt.

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