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Martin Schmitt gewann 1999 und 2000 den Skisprung-Gesamtweltcup © getty

Der Bundestrainer sorgt vor Saisonbeginn für klare Verhältnisse: Sechs seiner Springer sind in der Anfangsphase gesetzt.

Klingenthal - Vizeweltmeister Martin Schmitt führt die deutschen Skispringer in die ersten fünf Weltcups der Olympia-Saison.

Bundestrainer Werner Schuster nominierte neben dem Routinier aus Furtwangen Michael Uhrmann, Georg Späth, Michael Neumayer sowie die Talente Andreas Wank und Pascal Bodmer für die erste Saisonphase.

Der Weltcup-Winter beginnt am 27. November mit dem Teamspringen im finnischen Kuusamo.

Sicherheit fürs Team

"Mit diesen Athleten werden wir die ersten fünf Springen definitiv bestreiten. Die Tür für die anderen Springer ist aber selbstverständlich nicht zu, ich will dem jetzigen Team aber eine gewisse Sicherheit geben", sagte Bundestrainer Schuster am Rande des letzten Lehrgangs vor dem Saisonstart in Klingenthal.

Ziel sei es, in Kuusamo unter die besten fünf Teams zu kommen und dabei laut Schuster "in Rufweite zu den drei großen Nationen Norwegen, Finnland und Österreich", zu landen.

Im Einzel soll mindestens ein deutscher Springer in die Top 10. "Am optimistischsten bin ich da bei Michael Neumayer. Er ist derzeit sehr konstant."

Hoffen auf Späth

Große Hoffnungen ruhen auch auf Georg Späth, der nach seinem Kreuzbandriss im Sommer 2008 wieder im A-Team steht.

"Er ist ein Springer, der einen hochklassigen Wettkampf gewinnen kann", sagte Schuster. "Und davon haben wir momentan nicht sehr viele."

Am Dienstag fliegt das deutsche Team nach Kuusamo, anschließend geht es weiter zum Training nach Lillehammer. Der zweite Weltcup findet Anfang Dezember in Trondheim statt.

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