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Simona Senoner gab im Januar 2006 ihr internationales Debüt © imago

Simona Senoners Mutter kann den Tod ihrer Tochter noch immer nicht fassen. Die Staatsanwaltschaft nennt die Todesursache.

Konstanz - Die italienische Skispringerin Simona Senoner ist an den Folgen einer schweren Virusinfektion gestorben.

Das bestätigte am Montag die Staatsanwaltschaft Konstanz.

"Der Tod ist infolge einer schweren Virusinfektion eingetreten. Das ist das Ergebnis der Obduktion", sagte Oberstaatsanwalt Christoph Hettenbach.

Eine Fremdeinwirkung sei demnach ausgeschlossen.

Bereits am Sonntag hatte der italienische Wintersportverband FISI mitgeteilt, dass der Tod der Springerin "auf eine plötzliche Meningitis zurückzuführen sein könnte".

Keine Auffälligkeiten

Senoners Leichnam ist freigegeben und soll am Dienstag nach Südtirol überführt werden. Ein Termin für das Begräbnis steht noch nicht fest.

"Simonas Tod hat uns alle zutiefst erschüttert. Wir können es immer noch nicht fassen", sagte Trainer Fabian Ebenhoch.

"Simona war kerngesund. Zu Beginn der Saison hatte sie sich allen ärztlichen Kontrollen unterzogen, dabei wurden keinerlei Anomalien festgestellt", fügte Simonas Mutter Brigitte hinzu.

Anfangs Grippe-Symptome

Die 17-Jährige hatte am Mittwoch bei der Anreise zum Continental-Cup am Wochenende in Schonach über Grippe-Symptome geklagt.

Am Donnerstagmorgen wurde die Studentin im Bad ihres Hotelzimmers von Ebenhoch und einer Teamkollegin aufgefunden und anschließend mit dem Rettungs-Hubschrauber nach Freiburg transportiert.

Auf der Intensivstation erlitt sie dann einen Herzstillstand.

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