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Simon Ammann gewann 2009/10 den Gesamtweltcup © getty

Beim Sieg des Schweizers landet nur ein Deutscher unter den Top Ten. Adam Malysz kann seinen Sieg vom Vortag nicht wiederholen.

Zakopane - Deutschlands neue Skisprung-Hoffnung Severin Freund ist nach drei Podestplätzen in Serie erstmals wieder deutlich neben dem Siegertreppchen gelandet.

In Zakopane musste er Michael Uhrmann und Michael Neumayer teamintern den Vortritt lassen.

Uhrmann belegte beim Triumph des viermaligen Olympiasiegers Simon Ammann als bester Springer des DSV den zehnten Platz.

Freund musste sich noch eine Position hinter Neumayer auf Platz 15 einsortieren (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News).

Malysz beim Heimspiel Sechster

Auf den Plätzen zwei und drei hinter Ammann landeten der Österreicher Thomas Morgenstern und der Norweger Tom Hilde.

Der von den 20.000 Zuschauern an der Schanze stürmisch bejubelte Lokalmatador Adam Malysz konnte seinen Triumph vom Freitag nicht wiederholen und landete unmittelbar vor seinem Landsmann Kamil Stoch auf Platz sechs.

"Morgen ist ein neuer Tag"

"An sich war es heute mannschaftlich ein ganz guter Wettkampf, für Severin allerdings lief es ein bisschen unglücklich", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Un weiter: "Grundsätzlich ist Severin aber sehr gut drauf, wenn er noch das eine oder andere kleine Problem in den Griff kriegt, kann er regelmäßig richtig gute Sprünge vorne reinbringen."

Am Samstag reichte es für den 22-Jährigen nach Sieg und Platz zwei in Sapporo sowie Platz drei am Vortag in Zakopane nicht für ganz vorne.

Freund selbst nahm es aber locker: "Es hilft ja nix, morgen ist ein neuer Tag, weiter gehts." Am Sonntag steht der dritte Wettkampf in Zakopane auf dem Programm.

Erster Sprung bei ungünstigem Wind

Im ersten Durchgang am Samstag war Freund der Einzige aus den Top Ten, der bei ausgesprochen ungünstigen Windverhältnissen springen musste.

Dennoch brachte er es auf 128 m, lag aber mit 134, 6 Punkten als Elfter bereits deutlich hinter dem Führungsquartett mit Ammann, Romören, Morgenstern und Malysz zurück.

Im zweiten Durchgang landete der neue DSV-Vorflieger bei verkürztem Anlauf bei 114,5 m und musste sich deutlich jenseits der Top Ten einordnen.

Uhrmann zufrieden

Die erreichte am Samstag als einziger Deutscher Michael Uhrmann, der im zweiten Durchgang mit 125,5 m dreieinhalb Meter kürzer sprang als Ammann und sich vom 15. Platz noch nach vorne schob.

"Ich bin schon sehr zufrieden mit diesem Tag", sagte der zuletzt nicht immer überzeugende Uhrmann. Hinter ihm, Neumayer und Freund folgten Pascal Bodmer , Martin Schmitt und Stephan Hocke auf den Positionen 18, 21 und 28.

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