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Martin Schmitt zeigt beim Sommer-Grand-Prix neue Konstanz © getty

Erfolg bei Werner Schusters Premiere: Der neue deutsche Sprungtrainer führt bei der "Sommer-Tournee" 3 DSV-Adler in die Top Ten.

Pragelato - Erfolg bei Werner Schusters Premiere. Der neue deutsche Skisprungtrainer führte bei der "Sommer-Tournee" drei DSV-Adler in die Top Ten.

Pech hatte allerdings Georg Späth, der seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg bereits vor dem ersten Durchgang in Pragelato begraben musste.

Der Oberstdorfer zog sich am Montag im Training zum Sommer-Grand-Prix in Italien eine Bänderzerrung im Knie zu und musste tags drauf zusehen, wie sich Gregor Schlierenzauer (Österreich/271,7 Punkte) als Tagessieger den Gesamterfolg und ein KTM-Motorrad im Wert von 10.000 Euro sicherte.

Uhrmann am Ende Vierter

Vor dem abschließenden Springen hatte Späth in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee noch vorne gelegen. Michael Uhrmann (Rastbüchl/257,1) fiel in der Tageswertung noch vom zweiten Platz zurück und belegte als Bester des Quartetts vom neuen Bundestrainer Werner Schuster Rang vier.

In die Top Ten schafften es zudem Michael Neumayer (Berchtesgaden/249,4) und Martin Schmitt (Furtwangen/247,2) als Siebter und Achter. Stephan Hocke (Schmiedefeld/236,1) komplettierte das gute deutsche Ergebnis auf Platz zwölf.

Schuster verspricht Erfolge

Für Schuster hätte der Einstand damit kaum besser laufen können. Nach dem schwachen Abschneiden in der vergangenen Saison, die mit der Trennung von DSV-Coach Peter Rohwein zu Ende ging, sollte es ein Neubeginn im deutschen Skisprunglager geben.

"Mit meinen Kenntnissen will ich mittel- und langfristig dazu beitragen, den deutschen Skisprung wieder in die Weltspitze zurückzuführen?, hatte der Österreicher bei seinem Amtsantritt versprochen.

Triumphe mit dem Schweizer Team

Im vergangenen Winter schaffte Schuster mit dem Schweizer Nationalteam einen Sieg und vier weitere Podestplätze. Das deutsche Team brachte es im schwächsten Winter aller Zeiten mit ungleich größeren Finanzmitteln nur auf einen einzigen Podestplatz.

Wie es scheint, kommt mit Schuster nun der Erfolg zurück ins deutsche Lager.

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