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Severin Freund holte bei der WM in Oslo Bronze im Teamwettbewerb © getty

Von der Großschanze muss sich der Deutsche nur Ammann und einem Österreicher geschlagen geben. Ein Finne ist besonders enttäuscht.

Lahti - Skispringer Severin Freund hat beim Weltcup im finnischen Lahti seinen fünften Podestplatz in diesem Winter erreicht.

Der WM-Siebte aus Rastbüchl belegte beim Springen von der Großschanze den dritten Rang (280,0 Punkte) und musste sich lediglich dem Schweizer Doppel-Olympiasieger Simon Ammann (286,8) und dem Österreicher Andreas Kofler (282,3) geschlagen geben.

"Es tut gut, nach der WM noch einmal ein Erfolgserlebnis zu feiern. Die Saison war bislang sehr schön für mich, aber ich weiß, dass es schwieriger ist, sich in der Weltspitze zu halten als bis dahin vorzustoßen", sagte der Shootingstar im deutschen Team, der in dieser Saison schon zwei Weltcupsiege einfahren konnte.

Schmitt stürzt bei Landung

Einen Tag nachdem die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb als Vierte das Podest knapp verpasst hatten, war es erneut der 22-Jährige, der die Bilanz der DSV-Adler rettete.

Richard Freitag (Aue) belegte den 14. Platz (260,2), Michael Neumayer (Berchtesgaden) enttäuschte dagegen als 26. (228,7).

Der frühere Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) kam nach einem Sturz kurz nach der Landung nur auf Rang 29 (223,3). (DATENCENTER: Ergebnisse Skispringen)

"Das ärgert mich"

"Der ganze Sprung war schräg. Bei der Landung habe ich versucht, zu retten, was zu retten ist. Das ist mir nicht gelungen", sagte Schmitt, der weniger mit dem Sturz als vielmehr mit der fehlenden Weite in seinen zwei Sprüngen haderte.

"Das ärgert mich, denn ich kann es besser. Aber ich habe hier keinen Zug gespürt. Da lässt man schnell mal sieben, acht Meter liegen", sagte Schmitt.

Er bekräftigte erneut, anders als einige anderen Altmeister auch in der kommenden Saison an den Start gehen zu wollen.

Enttäuschung für Ahonen

Mit einer herben Enttäuschung endete das letzte Springen in der Karriere des fünfmaligen Vierschanzentournee-Siegers Janne Ahonen.

Der 33-Jährige verpasste ausgerechnet vor heimischen Publikum als 34. des ersten Durchgangs das Finale und verabschiedete sich somit durch die Hintertür von der Skisprung-Bühne.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

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