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Michael Neumayer steigert sich beim Teamspringen © getty

Nach der Pleite im Einzelspringen landen die DSV-Adler im Teamwettbewerb überraschend auf dem Podest. Österreich wird besiegt.

Kuusamo - Die deutschen Skispringer sind beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo/Finnland im Team-Wettbewerb überraschend auf Platz drei geflogen.

Die Mannschaft mit den Routiniers Martin Schmitt (Furtwangen), Michael Neumayer (Berchtesgaden), Michael Uhrmann (Rastbüchl) sowie dem jungen Felix Schoft (Partenkirchen) musste sich in dem auf einen Durchgang verkürzten Springen mit 497, 7 Punkten nur Sieger Finnland (540,1 Punkte) und Österreich (534,3) geschlagen geben.

Den letzten Podestplatz hatte es für das deutsche Team bei der WM 2005 in Oberstdorf gegeben, als Martin Schmitt und Co. Silber gewannen.

Schusters Debüt gerettet

Damit feierte der neue Trainer Werner Schuster nach dem enttäuschenden Einzel doch noch ein gelungenes Debüt.

Zuvor war Neumayer in der von teilweise chaotischen Windverhältnissen geprägten Konkurrenz auf Platz zwölf gesprungen.

Ammann vorn

Den Sieg hatte sich sich der Schweizer Simon Ammann vor den Österreichern Wolfgang Loitzl und Gregor Schlierenzauer gesichert.

Michael Uhrmann und Nachwuchsspringer Severin Freund (Rastbüchl) landeten auf den Plätzen 21 und 26.

`Mir fehlt noch sehr viel. Mein Anspruch ist die Weltspitze und von daher gibt es noch viel zu tun", sagte Uhrmann.

Der viermalige Weltmeister Schmitt sowie Schoft hatten bei starkem Rückenwind das Finale auf den Plätzen 39 und 36 verpasst.

"Wenig Selbstvertrauen"

"Die nackten Zahlen sind natürlich nicht so berauschend. Bei den Bedingungen ist es für mein Team mit wenig Selbstvertrauen auch doppelt schwer", meinte der neue Bundestrainer Werner Schuster.

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