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Plausch mit einem Vorgänger: Werner Schuster (l.) im Gespräch mit Wolfgang Steiert © getty

Der hochgelobte neue Bundestrainer will sich nicht am verstorbenen "Goldschmied" messen lassen. Vom Verband gibt es eine Garantie.

Garmisch-Partenkirchen - Bundestrainer Werner Schuster mag die Vergleiche mit seinem überaus erfolgreichen Vorgänger Reinhard Heß nicht.

"Ich bin nicht glücklich darüber. Reinhard Heß hat zehn Jahre Erfolge gehabt und Einmaliges geleistet. Und ich habe eine eigene und andere Persönlichkeit", sagte der Österreicher Schuster am Rande der Vierschanzentournee.

Verbands-Sportdirektor Thomas Pfüller hatte zuvor erklärt, dass ihn Schuster wegen seiner strategischen Begabung, seiner Führungsstärke und der Fähigkeit, in kritischen Situationen den Überblick zu behalten, an "Goldschmied" Heß erinnere.

Der an Heiligabend 2007 verstorbene Thüringer hatte in seiner Amtszeit als Bundestrainer mit insgesamt 19 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften sowie dem historischen Grand-Slam-Sieg von Sven Hannawald große Triumphe gefeiert.

Jobgarantie bis 2011

Nach den glücklosen Heß-Nachfolgern Wolfgang Steiert und Peter Rohwein hatte Schuster im Frühjahr 2008 die deutschen Skispringer übernommen.

Der ehemalige Coach von Gesamtweltcup-Spitzenreiter Simon Ammann (Schweiz) und Skiflug-Weltmeister Gregor Schlierenzauer (Österreich) gilt als Hauptgrund für den neuen Höhenflug von Martin Schmitt und Co. Vom Verband hat der 39-Jährige eine Jobgarantie bis 2011 bekommen.

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