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Martin Schmitt flog im ersten Durchgang des Neujahrsspringens auf 135 Meter © getty

Martin Schmitt spricht im Interview über sein schwaches Finale beim Neujahrsspringen und blickt auf die zweite Tournee-Hälfte.

Garmisch-Partenkirchen - Es hatte so gut ausgesehen für Martin Schmitt beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

Noch nach dem ersten Durchgang lag der viermalige Weltmeister auf Platz drei.

Ein schwacher zweiter Sprung ließ ihn dann aber auf Platz acht zurückfallen.

Im Interview spricht Schmitt über die Enttäuschung über den verpassten Podestplatz und blickt voraus auf die zweite Hälfte der Vierschanzentournee.

Frage: Dritter Rang nach dem ersten Druchgang und am Ende Achter - warum hat es nicht zum Podestplatz gereicht?

Martin Schmitt: Im Finale war es schwer zu springen. Es gab viel Rückenwind, da muss man sehr exakt arbeiten. Ich hatte einen kleinen Fehler, der sich im ganzen Flug ausgewirkt hat. Das war ziemlich ärgerlich.

Frage: Sie sind zum zweiten Mal in den Top Ten der Vierschanzentournee. Reicht das als Erfolgserlebnis?

Schmitt: Nein, ich bin sehr enttäuscht. Ich hatte mir den Sprung aufs Podest zugetraut, aber mein zweiter Versuch war eben nicht gut und sauber genug.

Frage: Sind Ihre Sprünge bei schwierigen Wetterbedingungen noch nicht stabil genug?

Schmitt: Das ist Unsinn. Gute Sprünge macht man unabhängig vom Wetter. Ich habe in Oberstdorf auch bei schwierigen Bedingungen einen erstklassigen ersten Durchgang hingelegt. Das ist mir heute leider nicht gelungen.

Frage: Mit welchen Gefühlen blicken Sie jetzt in die zweite Hälfte der Tournee?

Schmitt: Ich werde erstmal eine Nacht drüber schlafen. Die Welt ist noch nicht untergegangen. Es ist nicht alles in Ordnung bei mir, aber fast alles. Im Moment mag ich an die Tournee-Wertung am liebsten gar nicht denken. Aber realistisch betrachtet ist ein Platz unter den besten Fünf möglich. Mein Hauptziel ist es, weiter konstant Sprünge auf hohem Niveau zu machen.

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