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Gregor Schlierenzauer gewann 2010 Olympia-Gold mit dem Team © getty

Der Österreicher fliegt in Planica zu seinem 50. Weltcupsieg. Bester Deutscher ist Severin Freund. Richard Freitag hat Pech.

Planica - Skispringer Gregor Schlierenzauer hat zum Auftakt des Saisonfinals im slowenischen Planica seinen 50. Weltcupsieg gefeiert.

Der Österreicher flog auf der zweitgrößten Schanze der Welt auf 217,5 und 213,5 Meter und gewann mit 412,2 Punkten vor Lokalmatador Peter Prevc (Slowenien/405,9) und dem Polen Piotr Zyla (402,5). (DATENCENTER: Ergebnisse Skispringen)

Freitag im Pech

Bester DSV-Adler war Severin Freund (Rastbüchl), der als Neunter immerhin den vierten Platz im Gesamtweltcup eroberte.

Pech hatte Richard Freitag: Der 21-Jährige aus Aue, der im Februar noch das Skifliegen in Oberstdorf gewonnen hatte, wurde von einer Böe erwischt, hüpfte auf 160 Meter und verpasste auf dem 40. und letzten Platz wie schon am vergangenen Wochenende in Oslo den zweiten Durchgang.

In die Punkte schaffte es neben Freund nur Andreas Wellinger (Ruhpolding) auf Rang 19.

Sturz von Jacobsen

Eine Schrecksekunde erlebten die Zuschauer bei einem Sturz von Anders Jacobsen.

Der Norweger geriet im zweiten Durchgang nach einem weiten Flug auf 218 Meter aus dem Gleichgewicht, verdrehte sich das Knie und blieb zunächst im Schnee liegen.

Der Zweite der Vierschanzentournee wurde nach mehreren Minuten mit einem Schlitten aus dem Stadion gebracht.

Diagnose Kreuzbandriss

Am Abend wurde bei dem 28-Jährigen ein Kreuzbandriss diagnostiziert, damit fällt der Zweite der Vierschanzentournee mehrere Monate aus. "Solche Bilder sind nicht schön", sagte DSV-Adler Andreas Wellinger, der den Sturz im Auslauf hautnah mitbekommen hatte: "Der Aufsprung war extrem weich. Das war bestimmt mit ein Grund."

Neumayer verpasst Punkte

Ohne Weltcup-Punkte blieb erstmals in diesem Winter Michael Neumayer (Berchtesgaden), der auf Rang 31 den zweiten Durchgang knapp verpasste.

Karl Geiger (Oberstdorf) ging als 34. ebenfalls leer aus, Andreas Wank (Oberhof) und Marinus Kraus (Oberaudorf) waren bereits am Donnerstag in der Qualifikation gescheitert.

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