Die norwegischen Skispringer gehen im Weltcup ab sofort mit der "Wunderbindung" des Schweizer Doppel-Olympiasiegers Simon Ammann auf den Bakken.

Das bestätigte Teamchef Mika Kojonkoski. Das Bindungssystem soll den zuletzt schwachen Springern aus Norwegen zu besseren Resultaten verhelfen. Ammann hatte bei den Winterspielen in Vancouver eine weiterentwickelte Bindung verwendet und die Springen von der Normal- und Großschanze gewonnen.

Mit seinen Erfolgen löste Ammann, der schon 2002 bei den Winterspielen in Salt Lake City zweimal Gold gewonnen hatte, in Kanada einen Streit über die Bindungs-Innovation aus. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) dachte sogar über einen offiziellen Protest nach. Nach einer Überprüfung erklärte der Internationale Ski-Verband FIS, dass die Bindung regelkonform sei. Der ÖSV verzichtete auf einen Einspruch.

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