Die deutschen Skispringer haben bei der Wind-Lotterie beim Sommer-Grand-Prix im Schweizer Einsiedeln nur Nieten gezogen.

Bei der wegen heftiger Böen auf einen Durchgang begrenzten Konkurrenz war Severin Freund aus Rastbüchl mit einem Sprung auf 106 Meter als Zehnter noch der beste der sechs DSV-Adler.

Michael Neumayer (Berchtesgaden/115 m) wurde Elfter, Andreas Wank (Oberhof/101) kam auf Rang 27. Martin Schmitt (Furtwangen/101) hat weiter Probleme und belegte Platz 39. Pascal Bodmer (Meßstetten) und Georg Späth (Oberstdorf) waren in der Qualifikation gescheitert.

Der Tagessieg beim dritten von insgesamt neun Springen der Serie ging wie am Freitag in Courchevel an den Japaner Daiki Ito. In der Gesamtwertung liegt Adam Malysz aus Polen vorne, der Zweiter wurde.

Nächste Station ist das polnische Wisla, wo am Freitag und Samstag gesprungen werden soll. Das Grand-Prix-Finale findet am 3. Oktober in Klingenthal statt.

Sintflutartige Regenfälle hatten in Einsiedeln am Samstag zu einem Abbruch der Qualifikation geführt, am Sonntag verblies der Wind zahlreiche Springer. `Einer muss halt die Arschkarte ziehen", sagte Bodmer über sein vom Wind erzwungenes Quali-Aus.

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