Nach seiner Entlassung hat sich Marc Nölke, der ehemalige Co-Trainer der deutschen Skispringer, für sein ihm selbst "unerklärliches Verhalten" entschuldigt. "Ich bitte mir zu glauben, dass ich niemanden persönlich beleidigen wollte", ließ der 37-Jährige in einer schriftlichen Erklärung mitteilen. Er werde mit professioneller Hilfe daran arbeiten, "in Zukunft derartiges Fehlverhalten zu vermeiden und mich als Mensch weiterzuentwickeln".

Ganz offenbar habe "eine persönliche Krise in Verbindung mit einem erhöhten Alkoholkonsum an diesem besagten Abend zu lange angestauten Emotionen geführt".

Als möglichen Grund für seine Entgleisung am Rande der Einkleidung der DSV-Athleten in der vergangenen Woche in Ingolstadt nannte Nölke den "konstant großen Druck, den ich mir durch einen extremen Leistungswillen und eine perfektionistische Veranlagung selbst aufgebaut habe". Er werde nun "mit professioneller Hilfe daran arbeiten, in Zukunft derartiges Fehlverhalten zu vermeiden".

Nölke, der von 2006 bis 2010 als Co-Trainer in Österreich und seit vergangenem Winter hinter Cheftrainer Werner Schuster beim Deutschen Ski-Verband (DSV) gearbeitet hatte, war aufgrund "eines Vorfalles, der dem Verband keinen anderen Weg ließ" (Schuster) entlassen worden.

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