Jens Weißflogs Erzfeind Lasse Ottesen will in der kommenden Saison Cheftrainer der norwegischen Skispringer werden. "Wenn ich gefragt werde, werde ich nicht nein sagen. Da gibt es keinen Zweifel", sagte der Olympiazweite von 1994 der norwegischen Tageszeitung "Dagbladet". Goldschmied Mika Kojonkoski hatte angekündigt, seinen Vertrag als Cheftrainer nicht verlängern zu wollen.

Ottesen erlangte in Deutschland bei der Vierschanzentournee 1993/94 zweifelhaften Ruhm, als er beim letzten Springen bei immer schlechter werdenden so lange auf dem Balken sitzen blieb, dass dem nach ihm startenden Weißflog kein guter Sprung möglich war. Dadurch verpasste Weißflog seinen vierten Tourneesieg, stattdessen triumphierte Ottesens Landsmann Espen Bredesen.

Nach einer Saison ohne Funktion im Skispringen strebt Ottesen nun eine Rückkehr an. "Ich möchte wieder ein Teil davon werden, aber in welcher Rolle dies der Fall sein wird, muss man sehen", sagte der 36-Jährige. Allerdings gilt Kojonkoskis derzeitiger Assistent Geir Ole Berdahl als Favorit auf den Chefposten.

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