Der Skihersteller Fischer will sich mit der Entscheidung des Weltverbands FIS nicht so leicht abfinden und droht sogar mit dem Ausstieg.

"Bei diesem Projekt werden alle aktuell gültigen Regulative der FIS eingehalten", hieß es in einer Pressemitteilung. "Fischer wird mit Nachdruck versuchen, sein Engagement im Sprunglauf auf eine breitere Basis zu stellen. Sollte das nicht gelingen, sieht sich Fischer gezwungen, seine Aktivitäten in dieser Disziplin zu überdenken."

Die FIS hat einen Tag vor dem Saisonstart im finnischen Kuusamo die Ski von drei deutschen Skispringern (Michael Neumayer, Severin Freund und Pascal Bodmer) aus dem Verkehr gezogen.

Die österreichische Firma rüstet derzeit nach eigenen Angaben 90 Prozent aller Weltcup-Springer aus. Man könne den Standpunkt der FIS nicht nachvollziehen und bemühe sich daher mit Nachdruck, eine fundierte Stellungnahme von Seiten des Verbandes zu erhalten.

Es dränge sich der Verdacht auf, dass die Ablehnung der Sprungski eine willkürliche Regelauslegung durch bestimmte Funktionäre darstelle.

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