Der viermalige Olympiasieger Simon Ammann und der dreimalige Olympia-Zweite Adam Malysz haben das umstrittene neue Wertungssystem im Skispringen kritisiert.

"Ich würde mir wünschen, dass wir etwas finden könnten, was es für uns Springer einfacher macht zu erfassen, wie das alles zusammenhängt.

Das System muss besser werden, damit es funktioniert", sagte der Schweizer Ammann der norwegischen Tageszeitung "Verdens Gang".

Ammann meinte, das System, in dem je nach Wind und Anlauflänge Plus- oder Minuspunkte vergeben werden, funktioniere derzeit nicht gut genug. So sei ihm der mögliche Sieg beim Weltcup am vergangenen Mittwoch im finnischen Kuopio entgangen. Ammann wurde dort Dritter.

Malysz betonte mit Blick auf den Weltcup am vergangenen Sonntag in Lillehammer, wo Ammann erneut Dritter wurde: "Ammann hat nach dem ersten Durchgang mit großem Vorsprung geführt und ist im Finale am weitesten gesprungen. Trotzdem hat er nicht gewonnen. Das ist keine gute Unterhaltung." Wenn es so weiter gehen wird, sagte der Pole der Internetplattform "sport.onet.pl", "werden weniger Leute Skispringen anschauen, weil keiner mehr auch nur irgendetwas versteht."

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