Starker Schneefall und Windböen haben zur kompletten Absage des Skisprung-Weltcups im tschechischen Harrachov geführt.

Nachdem Martin Schmitt und Co. bereits am Samstag einen unfreiwilligen Ruhetag hatten, entschied die Jury sich auch am Sonntag zu einer Absage. Da die Chancen auf eine Austragung des Weltcups ohnehin gering waren, war der leistungsschwache Schmitt bereits am Sonntagmorgen abgereist.

"Wir hatten an den drei Tagen niemals die Chance, einen Wettkampf durchzuziehen", sagte Renndirektor Walter Hofer. Wann und ob die Springen nachgeholt werden, stand zunächst nicht fest: "Die Springen fallen jetzt an den Weltverband zurück und können neu vergeben werden. Bewerbungsschluss ist Montag 18.00 Uhr."

Bereits im vergangenen Jahr wurden die Springen in Harrachov abgesagt und anschließend in Engelberg/Schweiz nachgeholt.

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