Die Nationalmannschaft Norwegens hat sich geschlossen gegen eine Weiterbeschäftigung ihres Erfolgstrainers Mika Kojonkoski ausgesprochen. Zuvor hatte der norwegische Skiverband dem Finnen eine Frist bis zum Ende der 59. Vierschanzentournee am 6. Januar eingeräumt, um sich endgültig über seine Zukunft zu äußern.

Kojonkoski wollte ursprünglich zurück in seine Heimat, erwägt nun aber wohl, in Norwegen weiterzumachen.

"Ich glaube, dass es an der Zeit ist, den Trainer zu tauschen. Es wäre ganz gut, einen neuen Mann dazuzuholen", sagte Anders Jacobsen, der unter Kojonkoski 2006/07 die Tournee gewonnen hatte.

Auch Björn Einar Romören meinte: "Ich denke zwar noch nicht so viel über die neue Saison nach, aber man sollte nicht allzu wehmütig werden, wenn Mika aufhört. Alles hat ein Ende."

Kojonkoski selbst betonte, er habe Verständnis dafür, "wenn jemand meint, dass meine Zeit in Norwegen vorbei ist. Aber ich möchte derzeit nicht so viel über meine Zukunft reden."

Der 47-Jährige trainiert die Norweger seit 2002. Der größte Erfolg eines norwegischen Springers in Kojonkoskis Amtszeit war Olympia-Gold für Lars Bystöl von der Normalschanze 2006 in Turin.

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