Mika Kojonkoski, Trainer der norwegischen Skispringer, hatte unmittelbar vor Beginn der nordischen Ski-WM in Oslo noch einen unangenehmen Termin.

Der Finne musste sich in seiner Heimat in Kuopio vor Gericht verantworten, weil er bei der Polizei falsche Angaben gemacht haben soll.

Kojonkoski wird vorgeworfen, sein Monatsgehalt absichtlich niedrig beziffert zu haben, um bei zwei Verkehrsdelikten mit einer geringeren Strafe davonzukommen.

In Finnland richtet sich die Höhe der Geldstrafe nach dem Gehalt des Verkehrssünders. "Ich habe nicht gelogen", sagte Kojonkoski vor Gericht.

Der 47-Jährige wurde laut norwegischen Medien 2008 und 2009 von der Polizei angehalten. Einmal soll er eine durchgezogene Linie überfahren haben, das zweite Mal eine rote Ampel.

Sein Netto-Monatsgehalt gab er mit 3000 bzw. 3500 Euro an, das Gericht meint aber, er hätte es auf 10.000 Euro beziffern müssen.

"Große Teile meines Lohnes bekomme ich als Bonus", verteidigte sich Kojonkoski. Das Urteil wird am 7. März erwartet, dem Tag nach der letzten WM-Entscheidung.

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