Skispringer Martin Schmitt hat den Angriff der Youngster noch einmal abgewehrt und sich in der internen Qualifikation für die erste WM-Entscheidung in Oslo durchgesetzt.

Der Vize-Weltmeister sicherte sich mit guten Trainingsleistungen einen der vier deutschen Startplätze für die Qualifikation am Freitag im Hinblick auf den WM-Wettkampf auf der Normalschanze am Samstag (15.00 Uhr).

Den vierten Platz neben Schmitt und den bereits gesetzten Severin Freund und Michael Uhrmann hat in den sechs Trainingssprüngen Pascal Bodmer erobert.

"Das ist wie im Fußball, da kann man auch nicht selbst entscheiden, ob man ran darf oder nicht", sagte Schmitt nach dem Votum von Bundestrainer Werner Schuster gelassen: `Ich sehe mich als Teil der Mannschaft - ob ich jetzt dabei sein darf oder nicht."

Schmitt zeigte am Donnerstag mit den Plätzen sieben, 14 und vier eine gute Leistung im Training. Bodmer (11/11/39) empfahl sich zumindest in den ersten beiden Durchgängen, während Michael Neumayer (Berchtesgaden/36/17/16) und der junge Richard Freitag (/21/18/35) ihr Potenzial nicht ausschöpften. Freund dagegen ließ mit den Rängen drei, zehn und zwei aufhorchen. Uhrmann (23/15/10) hat noch Luft nach oben.

Weltcup-Spitzenreiter Thomas Morgenstern (Österreich) nahm am Donnerstag nur an den ersten beiden Sprüngen teil und war mit 105,5 und 105 Metern jeweils der beste Athlet. Im dritten Sprung landete Adam Malysz (Polen/105 m) ganz vorne. Schmitt hatte mit 105,5 Metern im ersten Durchgang die beste Weite eines deutschen Springers im zweiten Training gestanden.

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