Skispringerin Ulrike Gräßler hat eine Wiederholung ihres Silber-Coups von Liberec verpasst.

Die Klingenthalerin stürzte bei der WM in Oslo im Finaldurchgang auf 79, 5 Meter geradezu ab und rutschte so von Platz drei nach dem ersten Sprung auf den 19. Rang zurück.

Beste Deutsche beim Sieg der Favoritin Daniela Iraschko (Österreich) auf der Normalschanze war Melanie Faißt aus Baiersbronn. Die 21-Jährige belegte nach einer Steigerung im Finale mit Sprüngen auf 88 und 92 Meter Platz neun.

Iraschko sprang zweimal auf 97 Meter und setzte sich mit 231,7 Punkten klar vor der Italienerin Elena Runggaldier (218,9) durch.

Bronze ging an die erst 15 Jahre alte Coline Mattel aus Frankreich (211,5), die als jüngste Athletin in der Geschichte nordischer Ski-Weltmeisterschaften eine Medaille gewann.

Auch die beiden anderen deutschen Starterinnen blieben bei Nebel und Wind hinter den Erwartungen zurück. Juliane Seyfarth (Ruhla) und Anna Häfele aus Willingen verpassten das Finale der besten 30 auf den Plätzen 31 und 35 ebenso wie Titelverteidigerin Lindsey Van (USA).

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