Der englische Skispringer James Lambert darf nicht mehr an der WM in Oslo teilnehmen.

Der internationale Skiverband FIS hat Lambert am Dienstag nach dem Sprung-Training der Kombinierer ausgeschlossen, weil er auf der Großschanze am Holmenkollen nicht für die Sicherheit des Athleten garantieren konnte.

"Das ist diskriminierend. Man hat mir gesagt, dass es zu gefährlich für mich sei, aber das ist Quatsch", sagte Lambert.

Der 45 Jahre alte Brite, der nicht mit dem legendären Skispringer "Eddie the Eagle" Michael Edwards verglichen werden möchte, sprang bei seinen drei Versuchen am Dienstag auf 58, 59,5 und 63 Meter und erhielt dafür jeweils als einziger Starter Minuspunkte.

Seinen Ausschluss nannte er "ungerecht und eine rein politische Entscheidung. Man will nicht, dass ich den anderen Springern Aufmerksamkeit wegnehme."

Die FIS verteidigte ihren Beschluss. "Es war eine einstimmige Entscheidung der Jury", sagte Rennleiter Arne-Olaf Sween. Die FIS habe einzig und allein aus Sicherheitsgründen so entschieden. Lamberts Protest wurde abgewiesen.

Beim Kombinationswettbewerb von der Normalschanze war Lambert, der wegen einer Meldepanne des britischen Skiverbandes nicht bei den Spezialspringern antreten durfte, auf den letzten Platz gesprungen. Den abschließenden Langlauf brachte er nicht zu Ende.

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