Die deutschen "Adler" haben bei der nordischen Ski-WM in Oslo auch beim zweiten Einzel-Springen die erhoffte Medaille verpasst.

Beim Triumph von Gregor Schlierenzauer, der als erster Österreicher seit Andreas Felder 1987 auf der Großschanze Gold holte, belegte der Rastbüchler Michael Uhrmann als bester Deutscher Rang sechs.

Die Plätze zwei und drei gingen an Normalschanzen-Weltmeister Thomas Morgenstern (Österreich) und den viermaligen Olympiasieger Simon Ammann (Schweiz).

Uhrmann hatte sich als Siebter des ersten Sprungs mit einem Rückstand von nur rund einem Meter auf Bronze noch Hoffnungen auf die erste Einzelmedaille seiner Laufbahn machen dürfen. Doch mit einem Sprung auf 129 Meter im Finale verpasste der 32-Jährige das Podium um umgerechnet rund sechs Meter.

Schlierenzauer erhielt für seine Sprünge auf 130 und 134,5 Meter 277,5 Punkte und lag damit 0,3 Zähler vor Morgenstern, der als erster Springer der Geschichte zum dritten Mal bei ein und derselben WM Gold hätte gewinnen können.

Der zweimalige Saisonsieger Severin Freund (Rastbüchl/255,2), Richard Freitag (Aue/244,7) und Martin Schmitt (Furtwangen/242,8) belegten die Ränge zwölf, 15 und 16.

Titelverteidiger Andreas Küttel (Schweiz) schied als 43. bereits im ersten Durchgang aus.

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