Die deutschen Skispringer haben die erhoffte Medaille auf der Großschanze in Oslo nach einem Hüpfer von Michael Uhrmann verpasst.

Der Rastbüchler kam in seinem letzten Karrieresprung bei dem nach dem ersten Durchgang wegen Windes beendeten Teamspringen auf dem Holmenkollen nur auf 110 Meter und gab das sicher geglaubte Edelmetall noch aus der Hand.

Gold ging wie schon zuvor bei allen anderen Springen an Österreich vor den Norwegern und Slowenien.

Dem DSV-Quartett mit Martin Schmitt (Furtwangen), Richard Freitag (Aue), Severin Freund (Rastbüchl) und Uhrmann fehlten 0,7 Punkte - umgerechnet nicht einmal ein halber Meter - zu Bronze. Vor Uhrmanns Sprung hatte die deutsche Mannschaft noch in Führung gelegen.

Deutsche Skispringer haben seit dem Triumph von 2001 in Lahti keine Medaille mehr bei einer WM von der Großschanze gewonnen. Der Österreicher Andreas Kofler verbesserte in der dritten Gruppe seinen eigenen Schanzenrekord um eineinhalb auf 141 Meter.

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