Die deutschen Skispringer haben einen verpatzten Start in das Weltcup-Finale im slowenischen Planica erwischt.

Freund landete beim Sieg von Weltmeister Gregor Schlierenzauer als bester DSV-"Adler" nur auf Platz 17, Michael Neumayer musste sich mit Rang 27 begnügen.

Der zweimalige Weltcup-Sieger Freund musste sich mit Sprüngen auf 192 und 202 Meter begnügen und verpasste die erhoffte Top-Ten-Platzierung deutlich.

Hinter Schlierenzauer, der mit Sätzen auf 219 und 226 m nicht zu schlagen war, schafften es auch der Dreifach-Weltmeister Thomas Morgenstern und Martin Koch auf das Treppchen.

Im Kampf um den Sieg im Skiflug-Weltcup hat Schlierenzauer damit einen Wettkampf vor Ende die besten Karten für den Gesamtsieg. Mit 425 Punkten liegt der Tiroler deutlich vor Koch (361) und Morgenstern (342).

Neumayer landete unterdessen bei 180 und 193 m und richtete seinen Blick bereits auf das Teamspringen am Samstag: "Da sind noch ein paar mehr Meter drin. Ich hoffe, dass ich die Schanze besser in den Griff bekommen werde", sagte Neumayer. Maximilian Mechler verpasste als 32. den zweiten Durchgang.

Martin Schmitt sagte seinen Start in Planica sogar ganz ab. Der 33-Jährige verzichtet aus Sicherheitsgründen auf die drei letzten Saisonwettbewerbe.

"Das Springen auf der Schanze hier ist schwierig. Da war ein Stück Unsicherheit vorhanden, daher lasse ich es lieber", sagte Schmitt.

Erst am Donnerstag hatte sich Teamkollege Pascal Bodmer bei einem Sturz im Training eine Luxation der linken Schulter zugezogen.

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