Skispringer Severin Freund hat seine bislang erfolgreichste Saison mit einem weiteren Top-Ergebnis im Skifliegen beendet.

Beim Weltcup-Finale im slowenischen Planica flog der zweimalige Weltcupsieger mit einer Weite von 206 m auf den sechsten Platz. Der letzte Wettbewerb der Saison wurde wegen der ständig wechselnden Windbedingungen nach dem ersten Durchgang abgebrochen und gewertet.

Den Sieg sicherte sich der Pole Kamil Stoch mit einem Flug auf 215,5 m vor Lokalmatador Robert Kranjec (224,5 m) und Landsmann Adam Malysz (216 m). Für den 39-maligen Weltcupsieger Malysz war es der letzte Wettkampf seiner Karriere.

Freunds Teamkollege Michael Neumayer (Berchtesgaden) fiel den widrigen Windverhältnissen zum Opfer und belegte mit einem Hüpfer auf 147 m nur Rang 25, Stephan Hocke (Schmiedefeld) hatte von vornherein auf einen Start verzichtet.

"Mir hat es eher Spaß gemacht, ich hatte eigentlich ganz ordentliche Bedingungen. Mein Sprung war wieder ein bisschen besser", sagte Shootingstar Freund.

Diese Einschätzung teilte auch Bundestrainer Werner Schuster. "Bei diesen Bedingungen ist es für die Springer nicht einfach. Meine Schützlinge habe es aber gut gemacht, insbesondere Severin Freund hat einen technisch sehr guten Sprung gezeigt", so Schuster.

In der abschließenden Weltcup-Gesamtwertung belegte der 22-jährige Freund mit 769 Punkten den siebten Platz. Michael Uhrmann (314), der seine Karriere nach den Weltmeisterschaften in Oslo beendet hatte, wurde 21. vor Neumayer (306). Altmeister Martin Schmitt (137) musste sich mit Rang 30 zufrieden geben.

Der Österreicher Thomas Morgenstern (1757 Zähler) hatte bereits vor dem Skiflugwochenende in Planica als Gesamtweltcupsieger festgestanden. Sein Landsmann Gregor Schlierenzauer sicherte sich den den Gesamtsieg im Skiflug-Weltcup.

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