Angeführt von Severin Freund haben die deutschen Skispringer beim ersten Kräftemessen der Saison einen ordentlichen Eindruck hinterlassen.

Der WM-Siebte aus Rastbüchl verpasste beim Sommer Grand Prix im polnischen Wisla als Vierter mit 231,2 Punkten das Treppchen nur um 0,2 Zähler. Richard Freitag (Aue/222,7) komplettierte als Achter das gute deutsche Ergebnis.

Der Sieg auf der Adam-Malysz-Schanze ging an Vierschanzentournee-Gewinner Thomas Morgenstern (Österreich/236,7). Stephan Hocke (190,8) wurde 20., der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (171,8) stürzte im zweiten Durchgang vom elften auf den 28. Platz ab.

Pascal Bodmer und Maximilian Mechler verpassten den Sprung unter die besten 30.

"Als erste Standortbestimmung hat der Sommer Grand Prix traditionell eine große Bedeutung", sagte Bundestrainer Werner Schuster bereits vor dem Springen.

Die Hoffnungen des Österreichers liegen einmal mehr auf Freund, der im vergangenen Winter zwei Weltcup-Springen gewann: "Er hat auch in den vergangenen Monaten die stabilsten Leistungen gezeigt."

Das zweite Springen der Sommer-Serie findet am Mittwoch im polnischen Szczyrk statt. Das Grand-Prix-Finale steigt am 3. Oktober in Klingenthal.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel