Richard Freitag ist beim Grand Prix in Hinterzarten als erster deutscher Skispringer seit Georg Späth an gleicher Stelle vor drei Jahren bei einem Sommer-Event auf das Podest geflogen.

Der 19-Jährige aus Aue belegte beim vierten Einzelspringen der Saison mit 253,9 Punkten den dritten Platz hinter dem dreimaligen Olympiasieger Thomas Morgenstern (Österreich/268,9) und Kamil Stoch (Polen/257,9).

Für Freitag, der auch bei den ersten drei Wettbewerben unter die beste Zehn kam, war es das beste Ergebnis seiner Karriere.

Vierschanzentourneesieger Morgenstern liegt nach seinem vierten Sieg im vierten Springen mit der Maximalausbeute von 400 Punkten unangefochten an der Spitze der Gesamtwertung.

Als zweitbester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV) belegte Andreas Wank (226,7), der am Freitag die Qualifikation gewonnen hatte, den 15. Platz.

Der WM-Siebte Severin Freund (223,9) kam auf den 19. Rang. Auch Maximilian Mechler (221,3) als 22., Team-Olympiasieger Stephan Hocke (211,9) als 25. und Pascal Bodmer (205,0) als 29. erreichten den Finaldurchgang.

Wegen einer Sehnenreizung im linken Knie war Altmeister Martin Schmitt aus Furtwangen in Hinterzarten nicht am Start.

Am Samstag hatte Deutschland beim Teamspringen hinter Österreich, Polen und Norwegen den vierten Platz belegt.

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