Skispringer Richard Freitag hat den ersten deutschen Sieg bei einem Sommer-Event seit über drei Jahren nur knapp verpasst.

Der 19-Jährige aus Aue lag im französischen Courchevel nach dem ersten Durchgang in Führung, musste sich am Ende aber hinter Seriensieger Thomas Morgenstern (Österreich) mit Platz zwei begnügen. Für Freitag war es nach Rang drei in Hinterzarten der zweite Podestplatz in Folge.

"Ich fühle mich derzeit einfach gut. Mit beiden Sprüngen kann ich heute zufrieden sein, auch wenn die Landung im zweiten nicht optimal war", sagte Freitag, der seine Ambitionen für den Winter unterstrich.

Nach dem ersten Sprung auf 129,0 Meter lag das Top-Talent sogar vor Morgenstern, der schon die ersten vier Wettbewerbe des Sommers gewonnen hatte. Ein Satz auf 131,0 Meter sicherte ihm mit 280,6 Punkten schließlich hinter dem Vierschanzentourneesieger (283,8) und vor Kamil Stoch (Polen/277,2) den zweiten Platz.

In Abwesenheit von Severin Freund (Rückenzerrung) und Martin Schmitt (Sehnenreizung im Knie) komplettierte Andreas Wank (254,9) auf Platz neun das gute deutsche Ergebnis. Stephan Hocke landete mit 223,4 Punkten auf dem 20. Rang, Maximilian Mechler verpasste dagegen den zweiten Durchgang der besten 30.

In der Gesamtwertung verbesserte Freitag sich mit 241 Punkten auf Rang drei hinter Morgenstern (500) und Stoch (289). Sechste Station der Grand-Prix-Serie ist Einsiedeln (Schweiz), wo am Sonntag (13 Uhr) ein Einzelwettbewerb auf dem Programm steht.

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