Martin Schmitt steigt am Wochenende in Lillehammer in den Weltcup-Zirkus der Skispringer ein und feiert wie erwartet sein Comeback im deutschen Team.

Beim Weltcup-Auftakt am vergangenen Wochenende in Finnland hatte Bundestrainer Werner Schuster noch auf den nach Knieproblemen formschwachen Olympiasieger und Weltmeister von einst verzichtet.

"Ich fühle mich bereit für den Einstieg in den Weltcup-Winter und freue mich auf den ersten Wettkampf der Saison", sagte Schmitt. Der 33-Jährige übt schon seit einigen Tagen mit Heimtrainer Stefan Horngacher in Lillehammer und "konnte auf der Normalschanze weiter an meiner Sprungtechnik arbeiten." Die Großschanze war wegen des Schneemangels in der norwegischen Olympiastadt von 1994 noch nicht sprungbereit gewesen.

Chefcoach Schuster erwartet keine Wunderdinge von seinem Routinier, der erstmal unter die besten 30 der Welt springen soll: "Für Martin geht es nun darum, mit Platzierungen in den Weltcuprängen Stabilität und Selbstvertrauen aufzubauen." Kandidaten für Spitzenplätze sind die deutschen Youngster Severin Freund und Richard Freitag.

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