Das traditionelle Neujahrsspringen wird bei der kommenden Vierschanzentournee erstmals mit Windschutz ausgetragen. Damit wollen die Veranstalter in Garmisch-Partenkirchen ein Chaos wie im vergangenen Winter verhindern.

Im Auftrag des DSV errichtet ein Spezialist aus Österreich ein 1500 Quadratmeter großes Windnetz entlang der neuen Olympiaschanze.

"Die Vierschanzentournee ist jedes Jahr das absolute Highlight im nordischen Skiwinter. Die Ausrichtung des Events zu sichern, ist für uns selbstverständlich. Das sind wir den Sportlern, den Fans in den Stadien und dem Millionenpublikum vor den Fernsehbildschirmen schuldig", sagte DSV-Generalsekretär Thomas Pfüller.

Im vergangenen Winter war das Neujahrsspringen auf einen Durchgang verkürzt worden. Zuvor war der Finne Ville Larinto bei schwierigen Windverhältnissen gestürzt. Nach einer 45-minütigen Unterbrechung entschied sich die Jury seinerzeit dennoch zu einer Fortsetzung.

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