Skispringer Severin Freund hat sich in Predazzo mit einem starken zweiten Platz in der Weltspitze zurückgemeldet.

Der 23-Jährige musste auf der WM-Schanze von 2013 nach zuletzt mäßigen Leistungen nur Vierschanzentournee-Gewinner Gregor Schlierenzauer (Österreich) den Vortritt lassen. Hoffnungsträger Richard Freitag (Aue) kämpfte sich in Italien nach einem verpatzten ersten Durchgang noch auf den neunten Rang vor.

"Heute hat alles funktioniert. Das war ein richtig schöner Tag", sagte Freund.

Der WM-Siebte erhielt für Sprünge auf 131,0 und 130,5 m 234,7 Punkte und landete zum dritten Mal in dieser Saison auf dem Podest. Der erst 22 Jahre alte Schlierenzauer holte mit überragenden 249,8 Zählern seinen 40. Weltcupsieg und jagt weiter den Rekord von Matti Nykänen (46), Rang drei ging an Thomas Morgenstern (Österreich).

Weniger Glück hatte Freitag, der im ersten Durchgang ein Luftloch erwischte und zur Halbzeit nur Rang 19 belegte.

"Da hat es einfach nicht gepasst", sagte Freitag, dem ein starker zweiter Satz auf 129,5 m zumindest die 14. Top-10-Platzierung im 18. Springen des Winters rettete. Ebenfalls in die Top 10 schaffte es Andreas Wank (Oberhof) als Zehnter.

Maximilian Mechler (Isny) kam auf Platz 16, Routinier Michael Neumayer (Berchtesgaden) musste sich mit dem 24. Rang begnügen. Felix Schoft (Partenkirchen) und Stephan Hocke (Schmiedefeld) waren bereits in der Qualifikation gescheitert.

Am Sonntag (16 Uhr) steht in Predazzo ein weiterer Weltcup auf dem Programm.

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