Skispringer Andreas Wank hat auf der WM-Schanze von 2013 den möglichen ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere verpasst. Beim Erfolg des Polen Kamil Stoch lag der 23-Jährige in Predazzo zur Halbzeit völlig überraschend in Führung, griff im zweiten Durchgang aber in den Schnee und wurde am Ende Neunter.

Richard Freitag (Aue) und Severin Freund (Rastbüchl) zeigten als Vierter und Fünfter ebenfalls eine starke Vorstellung.

Nicht zu schlagen war Stoch, der sich seinen zweiten Saisonsieg vor Vierschanzentournee-Gewinner Gregor Schlierenzauer (Österreich) und dem Norweger Anders Bardal holte.

Damit liegt Überflieger Schlierenzauer, der am Samstag den 40. Weltcup-Sieg seiner Karriere gefeiert hatte, in der Gesamtwertung mit 1046 Zählern nur noch drei Punkte hinter seinem Teamkollegen Andreas Kofler (1049). Der Österreicher musste sich mit Rang 16 begnügen. Bester Deutscher ist Freitag (765) als Sechster.

"Mir ist ein richtig guter erster Sprung gelungen. Da habe ich viel aus den Bedingungen gemacht", sagte Wank, der erstmals in seiner Karriere als Letzter vom Bakken ging. Dort reichte es für den Junioren-Weltmeister von 2008 zwar nicht zum ganz großen Wurf, von Bundestrainer Werner Schuster gab es dennoch ein Lob. "Er hat das grandios gemacht. Er hat tolle Sprünge gezeigt", sagte der Österreicher.

Die vier übrigen deutschen Springer verpassten den zweiten Durchgang: Michael Neumayer (Berchtesgaden/32.), Stephan Hocke (Schmiedefeld/34.), Felix Schoft (Partenkirchen/39.) und Maximilian Mechler (Isny/44.) überstanden bei schwierigen Bedingungen zwar die Qualifikation, blieben am Ende aber ohne Punkte.

Weiter geht es für die DSV-Adler am kommenden Wochenende mit dem Heimspringen in Willingen.

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