Skispringer Richard Freitag hat seine aufsteigende Form in der Qualifikation für den Heim-Weltcup in Willingen unterstrichen und Hoffnungen auf seinen zweiten Saisonsieg geweckt.

Der 20-Jährige aus Aue stand mit seinem Satz auf 149,0 m den weitesten Sprung des Tages. Zimmerkollege Severin Freund hingegen konnte die in ihn gesetzten Erwartungen noch nicht erfüllen.

Der 23-Jährige aus Rastbüchl, der im Vorjahr in Hessen gewonnen hatte, landete bereits nach 130,5 m und quittierte seinen Sprung nach der Landung mit einem Kopfschütteln.

Neben den vorqualifizierten Freund und Freitag sicherten sich auf der Mühlenkopfschanze vor 5800 Zuschauern vier der fünf übrigen DSV-Starter das Ticket für das erste Einzelspringen der Tour am Sonntag (14.45 Uhr).

Maximilian Mechler (115, 5 Punkte), Stephan Hocke (104,2), Andreas Wank (100,1) und Felix Schoft (Partenkirchen/94,3) schafften den Sprung ins Finale.

Michael Neumayer (Berchtesgaden) musste wegen eines grippalen Infekts kurzfristig auf seinen Start verzichten. Für den 33-Jährigen, der in Oberstdorf wieder zur deutschen Mannschaft stoßen soll, rutschte Debütant Stephan Leyhe (SC Willingen) ins Team.

Auf seiner Heimschanze vergab der 20-Jährige nach einem zu schwachen Sprung auf 117,0 m mit Platz 52 knapp die Chance auf seine erste Weltcupteilnahme.

Die Team-Tour mit fünf Wettbewerben in neun Tagen startet am Samstag (16.00 Uhr) mit dem Mannschaftsspringen. Nächster Halt ist ab Dienstag Klingenthal, ehe in Oberstdorf ein weiteres Heimspiel auf die DSV-Adler wartet.

Die siegreiche Nation erhält eine Prämie von 100.000 Euro, Titelverteidiger ist Favorit Österreich.

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