Enttäuschendes Heimspiel für die DSV-Adler: Die Vorflieger Severin Freund und Richard Freitag sind beim Skisprung-Weltcup in Willingen deutlich am Podest vorbeigeflogen.

Während es Vorjahressieger Freund (Rastbüchl) auf Rang neun schaffte, landete Freitag (Aue) im Hexenkessel an der Mühlenkopfschanze immerhin noch auf dem siebten Platz. Zum ersten Mal seit drei Jahren stand damit im hessischen Wintersportort im Einzel kein Deutscher auf dem Podium.

Der 20 Jahre alte Freitag hatte nach einem starken ersten Durchgang mit einem Sprung auf 140,5 m und Rang fünf noch Chancen auf die ersten drei Plätze, konnte diese trotz seines weiten Satzes auf 144,5 aber nicht nutzen.

Der 23-Jährige Freund, der weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg wartet, landete seine Sprünge nach 140,0 m und 146,0 m.

Tagessieger im ersten Einzelspringen der Team-Tour wurde der Norweger Anders Bardal (277,0 Punkte), der sich zugleich zum ersten Mal in seiner Karriere die Führung im Gesamtweltcup sicherte. Auf Rang zwei landete der Tscheche Roman Koudelka (270,3) vor dem Japaner Daiki Ito (264,4).

Die beiden weiteren deutschen Springern im Finale konnten sich vor 11.544 Zuschauern nicht unter den besten 15 platzieren. Andreas Wank (Oberhof/224,9) wurde 17., Stephan Hocke (Schmiedefeld/198,1) belegte Rang 27.

Maximilian Mechler (Isny/110,0 m) und Felix Schoft (Partenkirchen/123,5) verpassten auf den Rängen 42 und 47 den zweiten Durchgang.

Gleiches galt völlig überraschend auch für den Österreicher Andreas Kofler (111,0). Als 45. verlor der Dritte der Vierschanzentournee seine Führung im Gesamtweltcup und musste nach dem ersten Sprung frustriert zuschauen. Auch Tourneesieger Gregor Schlierenzauer patzte und musste sich mit dem enttäuschenden 18. Rang begnügen.

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