Die deutschen Skispringer mit ihren beiden Vorfliegern Richard Freitag und Severin Freund wollen ihren dritten Platz bei der Team-Tour in Klingenthal unbedingt verteidigen.

"Da gehören wir im Moment hin", sagte Bundestrainer Werner Schuster nach dem Auftaktwochenende in Willingen: "Wir sind extrem stabil und gut dabei. Für einen Platz weiter vorne haben wir noch zu viele Defizite, und die Nationen hinter uns sitzen uns dicht im Nacken."

Die Ränge sieben und neun von Freitag und Freund im Einzel sowieso Platz drei im Teamwettbewerb hatten die DSV-Adler beim Heim-Weltcup in Hessen mit 1459,4 Zählern auf den Bronze-Rang hinter den führenden Norwegern (1515,4 Punkte) und Japan (1478,5) gebracht.

Team-Olympiasieger Österreich liegt vor dem dritten Wettbewerb im sächsischen Klingenthal am Mittwoch (18.00 Uhr) überraschend mit 0,4 Punkten knapp dahinter. "Der Grat zwischen dem ersten und zehnten Platz ist sehr schmal. Wir werden so weitermachen wie bisher", sagte Schuster.

Am Montag reiste die deutsche Mannschaft aus dem Hochsauerland ins Vogtland, um sich am Dienstag in Training und Qualifikation ordentlich auf den Wettbewerb vorzubereiten.

"Bei so einer Tour kommt es auf die Regenerationszeiten an, wir werden uns ein bisschen Freiraum geben", sagte Schuster. Denn in nur neun Tagen stehen für seine Athleten fünf Springen an.

Vor wahrscheinlich deutlich mehr als 10.000 Zuschauern in der Vogtlandarena soll es am besten auch den ersten Einzel-Podestplatz vor den eigenen Fans geben.

"Wir haben schon etwas stehen und wollen wieder einen guten Wettkampf machen", sagte Schuster.

Nach dem Halt in Klingenthal wird die Team-Tour am Wochenende beim Skifliegen in Oberstdorf beendet. Dem Sieger der Gesamtwertung - im Vorjahr waren es die Österreicher - winkt ein Jackpot von 100..000 Euro.

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